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Layoutbuilder – Neue Ansprüche an Internetseiten (Teil 1)

| 3. November 2015 | Keine Kommentare

wordpress-layoutbuilderUnabhängig davon, dass ich WordPress sehr schätze und es augenblicklich mein bevorzugtes Programm bei der Umsetzung von Blogs und Content-Management Systemen ist, muss ich dennoch kritisierend anmerken, dass WordPress bei der Bearbeitung des Contents einer Webseite schon lange nicht mehr die Erfordernisse des Webs abdeckt.

Klar, die Bearbeitung eines Blogbeitrags oder einer Seite mit dem standardmäßig in WordPress verwendeten TinyMCE-Editor oder dem nachinstallierbaren FCK-Editor (Plugin) ist für absolute Neulinge ideal, weil vollkommen einfach, aber seien wir doch einmal ehrlich, WYSIWYG (What you see is what you get) war einmal schön und fortschrittlich.
Dies hat in den Anfangszeiten des Internets genügt, aber heutzutage ist so ein WYSIWYG-Editor doch nur erbärmlich zu nennen. 

Was leistet ein WYSIWYG-Editor denn?

  • Fettschrift, Kursiv, Unterstrich
  • ein paar Basic-Schriftarten
  • Schriftvordergrund/-hintergrundfarbe
  • Schrifteinzug und -ausrichtung
  • Textbereiche Kopieren/Ausschneiden und Einfügen
  • Links setzen
  • Tabellengrundgerüst vorgeben

Das sind Elementarfähigkeiten, die man zwar nach wie vor braucht, mit denen man aber keine „State Of The Art“ Internetauftritte erstellen kann. Jedenfalls nicht ohne jede Menge händige, zusätzliche Individualprogrammierung. 

Techniken im Wandel der Zeit

Man hat einmal

  • mit Frames programmiert (Hype: Modularisierung der Seiten, Wiederverwendbarkeit).
  • an allen möglichen und unmöglichen Stellen die Seiten mit Tabellen gestaltet (Jetzt Einsatz von CSS)
  • Flash verwendet (Ich bin ein absoluter Gegner von Flash. Toll, sehr professionell und besucherfreundlich fand ich besonders, wenn jemand Menüs mit Flash programmiert hat und die Benutzer die keinen Flash installiert hatten auf den Internetseiten überhaupt nicht navigieren konnten 🙂 )

Neue Ansprüche an Webseiten

  1. Das Auge isst mit!
    Guter Content war schon immer essentiell wichtig. Aber mehr noch als früher, entscheidet heute die ansprechende, visuelle Darstellung der Seiteninhalte wichtig über Erfolg und Nichterfolg einer Webseite.  Ein einfacher WYSIWYG-Editor (What you see is what you get) genügt hier nicht mehr. Zur Unterstützung des Redakteurs ist der Einsatz von Layoutbuildern erforderlich.
  2. Responsive Design
    Früher gab es nur ein Ausgabegerät für die Internetseiten, den PC-Bildschirm. Heute sind Smartphones und Tablets so etabliert in unserer Gesellschaft, dass es eine absolute Ignoranz wäre, diese als Anzeigegeräte für die Internetseiten zu ignorieren.
    Responsive Design gehört daher neben HTML5 zu den Must-Have Eigenschaften eines Internetauftritts.

  3. Usability und Dynamisierung des Seiteninhalts
    Die Benutzerfreundlichkeit (Usability) einer Webseite beschränkte sich bisher hauptsächlich auf die Seitenführung (Navigation). Unter dynamischen Aufbau einer Webseite verstand man hauptsächlich, dass Inhalte aus einer Datenbank (MySQL, …) eingelesen wurden. Die dann aber ausgelieferte Seite war nach wie vor von statischer Natur.
    Dies ändert sich nunmehr. JavaScript hat wie kein anderes Framework in den letzten Jahren einen Siegeszug vollzogen, so dass ich es heute bei der Webseitengestaltung neben den Kerntechnologien HTML5 und CSS3 als drittes, erforderliches Standbein einer Internetseitenprogrammierung bezeichnen würde. Wobei hier reines JavaScript oft weniger zum Einsatz kommt, als vielmehr Technologien/Frameworks, die auf JavaScript basieren.  Ich meine hierbei AJAX (automatisches Nachladen von Inhalten), JQuery (Manipulation von Inhalten/DOM) und Bootstrap (Layoutgestaltung, Widgets, …).

 

Weitere Artikel zum Thema Layout-/Pagebuilder:

Layoutbuilder = Einbahnstrasse (Teil 2)

Warum ich mich für “… noch offen” als Layoutbuilder entschieden habe. (Teil 3)

 

 

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Kategorie: Internet, WordPress

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