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Undelivered Mail Returned to Sender

| 25. Oktober 2014 | Keine Kommentare

email internet sicherheitIch habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich bei der E-Mail Empfänger Adresse verschrieben hat, diese E-Mail innerhalb kurzer Zeit (ein paar Stunden bis zu einem Tag) wieder zurückkommt.

Undelivered Mail (Nicht-Zugestellte Nachricht)

Nun kam eine E-Mail als nicht zustellbar zurück mit folgender Meldung zurück:

Undelivered Mail Returned to Sender

This is the mail system at host v21111.hostxxx.de.
I’m sorry to have to inform you that your message could not be delivered to one or more recipients. It’s attached below.

For further assistance, please send mail to postmaster.
If you do so, please include this problem report. You can delete your own text from the attached returned message.

The mail system <andi-xxx-xxx@t-online.de>: host mx01.t-online.de[194.25.xxx.xx] refused to talk to me: 554 IP=178.200.xxx.xxx – A problem occurred.
(Ask your postmaster for help or to contact tosa@rx.t-online.de to clarify.) (BL)

Zusammengefasst heißt das soviel wie:

Der E-Mail Server des Empfängers weigert sich, die E-Mails des Absenders anzunehmen und zuzustellen!

Erste Idee zur Fehlerursache

– Keine –

  • Die Empfängeradresse stimmt, kein Vertipper.
  • Letzte Woche konnte man an die gleiche Adresse noch eine E-Mail schicken.
  • Keine Einstellung am E-Mail Client (Mozilla Thunderbird) wurde in der letzten Zeit geändert.

 

Häufung der nicht zustellbaren E-Mails

In den nächsten drei Wochen kamen dann noch zwei weitere E-Mails als nicht zustellbar zurück.  Das unangenehme dabei war, dass die „Undelivered Mail“ Nachricht immer erst nach ca. 5 Tagen kam.  Bei einer E-Mail die zeitkritisch ist, mit wichtigem Inhalt wäre das natürlich fatal.

Bei den drei zurückgekommenen E-Mails lies sich nun allerdings ein gewisses Schema erkennen.  Alle Empfänger hatten eine E-Mail Adresse bei t-online.de .

Zusammen mit der obigen Fehlernachricht lies sich deshalb vermuten, dass der Absender auf irgendeiner schwarzen Liste von IP-Adressen steht (blacklist von Spam-Servern).

Wie kam die Absender E-Mail Adresse auf die schwarze Liste?

Der Absender war absolut unschuldig.

Das E-Mail Programm sendet die zu verschickenden E-Mail an einen E-Mail Server.  Dieser E-Mail Server war aber umgezogen worden und wurde nun bei einem anderen Provider betrieben. Damit bekam der E-Mail Server eine andere Internetadresse (IP-Adresse).  Diese „neue“ IP-Adresse war allerdings durch den Vorbesitzer der IP-Adresse vorbelastet und auf eine Blacklist als Spam-IP-Adresse geschrieben worden.

Letztendlich stellte sich heraus, dass das Sicherheitskonzept von t-online.de vorsieht, dass auf E-Mails, die von IP-Adresse kommen, die auf bestimmten schwarzen Listen stehen, nicht zugestellt werden.  Welche schwarzen Listen hierbei von t-online berücksichtigt werden, liegt im Ermessen von t-online.de .

Es gibt mindestens 100 schwarze Listen mit Spam-IP-Adressen. Theoretisch könnte jeder eine schwarze Liste erstellen und ins Internet stellen.

Gefahr: Überbewertung von schwarzen Listen

Man stelle sich vor, man betreibt eine seriöse Firma und ist natürlich auch im Internet unter der Domain  meineFirma.de präsent.  Die Domain meineFirma.de ist auf einem Server mit der IP  192.111.22.33 gehostet.

Gelangt nun diese IP-Nummer auf eine schwarze Liste und würde diese Liste von allen E-Mail Servern beim Empfangen von E-Mails ausgewertet und berücksichtigt werden, so würde keine Ausgangsemail von meineFirma.de mehr zugestellt werden, ihre Empfänger erreichen!

Es ist also von entscheidender Bedeutung,

  • dass man (genauer: der E-Mail Server über den man seine E-Mails verschickt) möglichst nicht auf einer Blacklist steht
  • dass die großen Anbieter nur „seriöse“ Blacklists abfragen/einbinden

 

T-Online und Blacklists

Zum obigen Fall: 
Eine Nachfrage bei t-online.de hat ergeben, dass die E-Mail Versender IP auf der Blacklist von  barracudanet.de steht.  Damit ist Fakt, dass t-online.de diese Blacklist berücksichtigt.

Eine Löschung des Eintrags als IP-Adresse eines Spam-Versenders bei BARRACUDA [1] wurde beantragt.

Tipp:  Prüfung der eigenen Domain bzw. IP-Adresse

blacklist-checkWer prüfen möchte, ob seine Domain oder IP-Adresse auf einer schwarzen Liste von Spam-Versendern eingetragen ist, dem empfehle ich die Internetseite von MxToolbox.dom [1].

 

Nach dem Eintragen des eigenen Domainnamens (bzw. IP-Adresse) wird einem kostenlos angezeigt, ob diese in einem der von MxToolbox abgefragten, ca. 100 Blacklists steht.

 

Beispiel für das Ergebnis einer Blacklist-Suchanfrage bei mxtoolbox.com

blacklist-example

Siehe auch:

[1]  MxToolbox: Blacklist-Check

[2]  Barracuda: Spamlistendienst

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Kategorie: Allgemein

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