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Drei wichtige Punkte für den Betrieb eines Mailservers

| 19. August 2016 | Keine Kommentare

Für den Betrieb eines eigenen Mailservers, müssen drei Grundvoraussetzungen erfüllt sein.

  1. Hostname
    Dem Server sollte ein vollständiger Hostname (FQDN – Fully Qualified Domain Name [3]) zugeordnet sein.
    Im folgenden Screenshot beispielsweise:
    mail.einDomainname.deVollstaendiger-Hostname
  2. Reverse-DNS Eintrag
    Es ist ein Reverse DNS Eintrag anzulegen.
    Hintergrund: Früher war es möglich, einen Mailserver ohne Reverse DNS Eintrag zu betreiben. Ab 2015 sind aber die großen E-Mail Dienste wie (t-online, web.de, gmx.de, …) aus Spam-Vermeidungsgründen dazu übergegangen, nur noch E-Mails von Mailservern zu akzeptieren, die einen Reverse DNS Eintrag besitzen.
    Einfach auch einmal nach „Reverse DNS Lookup“ googeln und sich anschauen, wie augenblicklich der Reverse-DNS-Eintrag des eigenen Servers (IP eingeben) aussieht.
  3. Server Zertifikat
    Viele E-Mail Clients möchten nur mit Mailservern kommunizieren, die ein gültiges SSL-Server Zertifikat besitzen.
    (s.a. Blogartikel: …)

 

Anmerkungen und Best Practices

  • Der vollständige Hostname ist frei wählbar. Die Verwendung eines Domainnamens, den man selbst auch besitzt, ist guter Stil.
    (Bsp.: mail.einDomainname.de)
  • Ein Reverse-DNS-Eintrag sollte mit dem Hostnamen, den der Mailserver beim Verbindungsaufbau an der jeweiligen IP-Adresse nennt, übereinstimmen.
  • Auf einem Mailserver mit einer IP werden oft mehrere Domains gehostet. Das ist kein Problem.
    In der Praxis bedeutet dies, dass wenn z.B. die Domains

    • abc.de
    • def.de
    • ghi.de
    • jkl.de

alle auf dem gleichen Mailserver liegen, alle auf mail.einDomainname.de als POP3 Adresse zugreifen. Das Auflösen und Zuordnen zur richtigen E-Mail Adresse macht der E-Mail Server alleine.

 

Links

[1] Wikipedia: FQDN – Fully Qualified Domain Name

Stichworte: , , , , ,

Kategorie: Server, Ubuntu

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